Die Historie

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10. April 2015
Zur 13. Spielzeit spielte die Hatzebehler Duwacksbiehn das Stück: Zwei Detektive und keiner blickt durch. Werner Wäscher (gespielt von Martin Wünstel) engagiert die Detektivin Andrea Magnum (Sabine Lieby), um seine vermeintlich untreue Frau (Stefanie Kreußler) überwachen zu lassen. Fast gleichzeitig engagiert auch Karin Wäscher einen Detektiv (Manfred Benner), denn ihre Mutter hat Werner mit der Detektivin Andrea Magnum gesehen und hält sie für seine Geliebte. Leider klärt sich das Mißverständnis nicht so schnell, denn beide Detektive glänzen nicht unbedingt durch Scharfsinn und Einfallsreichtum. Noch dümmer stellt sich nur noch Jago (Roland Göthel) an, ein kleiner Dealer mit großer Klappe, dem es gelingt, seinen gesamten Pillenvorrat im Hause Wäscher zu verlieren. Die unkoordinierten Aktivitäten der drei Chaoten bringen sämtliche Familienmitglieder an den Rand des Wahnsinns. Kompliziert wird die Situation außerdem durch den Umzug der Oma (Else Kimmel) und ihre überkandidelte Innenarchitektin (Helga Großardt), die ihre Nase in alles hineinstecken muß. Im Laufe des Stücks verliebt sich die Tochter Babsi Wäscher (Rebecca Großardt) in Jago. Dieser hat jedoch ein vermeintliches Verhältnis mit dem Sohn Alex Wäscher (Marc Nehlig). Dass Handwerker heute auch nicht mehr das sind, was sie einmal waren, beweisen Maximilian Paul und Andreas Kreußler als Möbelpacker. Sie bringen es immer wieder fertig, den Schrank in der falschen Wohnung anzuliefern. Am Ende des Stücks klären sich jedoch alle Mißverständnisse wieder auf.
Roland Göthel, Andreas Kreußler und Maximilian Paul gaben bei den sechs Aufführungen im Theatersaal ihr Debüt. Andreas Frick übernahm zum ersten mal die Technik.
Weitere Aufführungen fanden am 11. und 12. April, sowie am 16., 17. und 18. April 2015 statt.

21. November 2015
Zum ersten mal hatten wir einen Gastdarsteller bei uns im Theatersaal. Gerd Kannegieser verübte in seinem rund drei stündigen Programm einen Anschlag auf die Lachmuskeln der anwesenden Gäste. Da blieb kein Auge trocken. Da kam es auch schon mal vor, dass kurzerhand einige der anwesenden Gäste im Programm mitarbeiten mussten. Das Publikum war in jedem Fall begeistert.

15. April 2016
In der 14. Spielzeit der Hatzebehler Duwacksbiehn wurde das Stück: Ich glaub, ich seh doppelt, eine Verwechslungskomödie, aufgeführt. Erika kann es kaum glauben, ihre beiden Töchter Annika und Susanne sind endlich verliebt. Sie ist ihrem Traum Weltreise nun ein ganzes Stück näher und freut sich endlich, die Bekanntschaft der beiden Männer zu machen. Die beiden Männer entpuppen sich jedoch als zweieige Zwillinge, wobei Franz ein ganz schöner Hallodri ist, der sich gerne mal von seinem Bruder Tobias vertreten lässt, um auf Weiberfang zu gehen. Leider hat Tobias nicht damit gerechnet, nun den Geliebten der Schwester seiner Freundin zu spielen, der genau wie er auf Anstandsbesuch bei Mutti ist. Das Chaos ist also schon fast perfekt. Zwischendurch nervt dann allerdings noch die tratschsüchtige Nachbarin Elvira Knüppelmann, die bald glaubt, doppelt zu sehen.
Die Aufführungen fanden am 15., 16. und 17. April 2016 sowie am 21., 22. und 23. April 2016 im Theatersaal statt. Auch dieses mal war der Saal wieder an allen Aufführungen ausverkauft.

21. April 2017
In der 15. Spielzeit drehte sich alles um die Verwechslungskomödie: Wenn schon falsch, dann richtig. Der Dessous-Großhandel von Irma Jacobs läuft eher schlecht als recht. Um das zu ändern, hat sie sich ihre zurückhaltende Nichte Sylvia in die Firma geholt. Mit deren Zurückhaltung ist es allerdings schnell vorbei, als der Verdacht aufkommt, dass der Konkurrent "Kleinschmitz & Partner" mit unfairen Mitteln ihre Kunden abwirbt. Sylvia geht zum Gegenangriff über. Allerdings hat sie die Rechnung ohne Florian Reinbach "Mitarbeiter des Konkurrenten und Freund des Firmeninhabers" gemacht. Dem selbsternannten Frauenversteher gelingt es, die Situation geschickt für sich zu nutzen. Ob das allerdings gut geht und ob Fak-Dessous für die Schmuddelecke oder die Zielgruppe 60-Plus bestimmt sind, ob es immer lustig ist laut zu denken und wer mit wem vielleicht doch eine gemeinsame Zukunft hat, das sind nur einige der Geheimnisse, die in dieser turbulenten und aberwitzigen Komödie gelüftet werden.
Die Aufführungen fanden am 21., 22. und 23. April 2017 sowie am 27., 28. und 29. April 2017 im Theatersaal statt.

24. September 2017
Am 30. Juni 2017 vollendete die Theatergruppe Schischiphusch ihr 20. Lebensjahr. Grund genug, dieses Ereignis mit einem großen Fest im Festzelt in Hatzenbühl zu begehen. Eröffnet wurde das Fest durch die 1. Vorsitzende Helga Großardt. Im Anschluss daran erfolgten die Ehrungen für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft (Michaela Benner, Peter Wünstel), sowie 20 Jahre aktive Mitgliedschaft (Christian Braun, Daniel Pfirrmann) durch den Vorsitzenden des Landesverbands Amateurtheater Rheinland-Pfalz, Hans Schilling.
Nach einer kurzen Pause war es dann endlich soweit: Unsere im Spätjahr 2016 gegründete Kindertheatergruppe spielte zum ersten mal vor einem großen Publikum. Im voll besetzten Festzelt zeigten sie das Stück: Der Regenbogenfisch. Das Stück hatten die Kinder ein halbes Jahr lang unter der Regie von Rebecca Großardt einstudiert. Das Publikum war sehr begeistert.
Um 14 Uhr war es dann endlich soweit. Der große Theatersport-Wettbewerb konnte starten. Zum ersten mal veranstaltete die Theatergruppe einen solchen Wettkampf zwischen verschiedenen Gruppen. Angetreten waren die Bühnenfrösche aus Jockgrim, sowie die Messdiener und Südpfälzer Faschingsfreunde aus Hatzenbühl. In verschiedenen Disziplinen konnten verschiedene Improvisationen gekonnt von den Gruppen dem Publikum dargeboten werden. Am Ende einer jeden Runde stimmte das Publikum mit Punktetafeln ab. Ins große Finale schafften es dann beide Hatzenbühler Gruppen. Die Themen für die beiden Finaldurchgänge wurden jeweils von der gegnerischen Mannschaft vorgegeben. Am Schluss konnten die Messdiener das Publikum überzeugen und gewannen den 1. Theatersport-Wettbewerb in Hatzenbühl.
Am Ende des Festes traten noch einmal unsere Nachwuchsakteure unter Leitung von Rebecca Großardt auf. Sie spielten ein weiteres mal das Stück: Der Regenbogenfisch.

25. November 2017
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres war - wie schon 2015 - der Komiker und Alleinunterhalter im Theatersaal zu Gast. Mit seinem neuen Stück: "Kumm, geh fort!" oder "Wo ware mer schdeh geblibb?" veranstaltete er wieder einen gelungen Angriff auf die Lachmuseln. Gerd Kannegieser, das ist der Stammtischphilosoph aus dem Sportheim, die raue Stimme aus dem Pfälzer Wald, der Dauernörgler mit Blick für Alltagskomik oder einfach der Knuffelmacho mit den dunklen Knopfaugen. Bei ihm muss man jedenfalls immer auf der Hut sein, denn kaum lässt er das Publikum über seine Ungeschicklichkeiten und intellektuellen Engmaschigkeiten herzhaft lachen, wechselt er auch schon scheinbar unbeholfen die Blickrichtung, so dass sich der nächste Lacher völlig unerwartet ausrichtet oder sogar im Halse stecken bleibt. Kannegieser führt immer etwas im Schilde, scheint das aber selbst nie zu bemerken. Er steht sich selbst sperrig, urkomisch und hemdsärmelig im Weg und hat dann doch ganz plötzlich erschreckend recht. Seine Stammtischbrüder sind längst Kult und Eingeweihte kennen sie, die Rinow Walters, Köhler Hermanns und Alis dieser Welt.

27. April 2018
Was tun, wenn man nach einem feucht-fröhlichen Herrenabend am nächsten Morgen völlig verkatert zu einer Zeit aufwacht, zu der man eigentlich schon im Büro hätte sitzen sollen? Carsten Fricke hat da seine ganz eigene Methode. Er verstrickt seinen Freund Oliver Thomsen in ein Netz aus Notlügen, aus dem es irgendwann nur leider kein Entrinnen mehr gibt. Denn nicht nur Olivers Chef steht plötzlich vor der Haustür, sondern auch etliche andere Besucher, deren Anwesenheit der Sache nicht unbedingt förderlich ist. Denn welche von denen sind denn nun eigentlich die Eltern des Hausherrn? Welche von denen ist die ewig meckernde Nachbarin? Wessen Mutter ist denn nun schwerhörig? Selbst Olivers Ehefrau ist nicht für jeden ohne weiteres zuzuordnen, ganz zu schweigen von einer hochschwangeren Freundin.
Das alles erlebten die Zuschauer im Stück: Hausbesuche. Weitere Aufführungen fanden statt am 28. und 29. April, sowie am 3., 4. und 5. Mai 2018.

15. September 2018
Unsere Kindertheatergruppe feierte zum ersten Mal Premiere im Theatersaal mit dem Stück Chaos im Märchenwald unter der Regie von Rebecca Großardt. Was passiert, wenn im Märchenwald plötzlich alle verrückt spielen? Die Königin will nicht mehr regieren, die Hexe will statt zaubern lieber joggen und die gute Fee ist nur noch böse. Der Grund dafür liegt bei den Menschen, die sich keine Geschichten mehr erzählen.
Prinzessin Nele und ihre mütterliche Freundin Daria wollen die Ordnung wieder herstellen und beschließen, den Menschen einen Besuch abzustatten, um ihnen die Märchen wieder näher zu bringen. Dabei treffen Sie auf Marie, ein Computerfreak. Ob sie Ihnen helfen kann das Chaos zu beseitigen?
Die anwesenden Kinder und auch deren Eltern waren sichtlich begeistert von der Leistung unserer jungen Akteure. Eine weitere Aufführung fand am 16. September 2018 statt.

6. April 2019
Die Hatzebehler Duwacksbiehn spielte wieder sechs mal vor ausverkauftem Haus im Theatersaal Hatzenbühl das Stück "Club der Pantoffelhelden". In diesem Jahr gab es wieder eine Neuerung: zum ersten mal führte Marc Nehlig die Regie.
Willi und seine Freunde Friedrich und Peter sind zwar im Berufsleben gestandene Männer, ihren Frauen haben sie allerdings relativ wenig entgegenzusetzen. Kochen, waschen, bügeln und den Rest der Hausarbeit erledigen die drei Helden neben ihrem normalen Berufsleben, während sich die Ehefrauen derselben ihrer Lieblingsbeschäftigung hingeben, der Erziehung ihrer Männer. Das hindert die Drei allerdings nicht daran wann immer es geht, den Nachtklub "Zur lauten Grotte" zu besuchen, in der ihre weibliche Favoritin Carmen hinter der Bar steht. Peinlich wird es für Willi als Carmen bei ihm auftaucht und in seiner und Ellas Wohnung für eine Weile einziehen möchte, da ihre Wohnung gerade renoviert wird. Dumm nur, dass er ihr erzählt hat, dass er gar nicht verheiratet sei. Auch der beste Kumpel der drei Freunde, der gestandene Macho und Frauenheld Richie, hat sich ausgerechnet zum gleichen Zeitpunkt vorgenommen, sie aus dem Joch der Unterdrückung zu befreien und hat ein Trainingsprogramm ausgearbeitet, das helfen soll, den Ehefrauen endlich die Stirn zu bieten. Als immerwährender Punkt der Neugier entpuppt sich auch die Hausmeisterin Christine Zausel die nach dem Motto handelt, "Gott sieht alles, die Nachbarschaft noch mehr". Logisch, dass von Normalität in den Haushalten der drei bald nicht mehr die Rede sein kann.
Die restlichen Aufführungen fanden am 7., 8., 11., 12. sowie 13. April 2019 statt.

17. November 2019
Und wieder heißt es Bühne frei für unsere jungen Nachwuchskünstler. Am 17.11. hob sich, unter der Regie von Rebecca Großardt, im Bürgerhaus Hatzenbühl der Vorhang für das Stück: Vorsicht, wenn die Wölfe kommen.
Als SchülerIn hat man es heutzutage nicht leicht. Klassenräume werden zu sozialen Minenfeldern und nicht selten nutzen SchülerInnen, wie Bibi, jede Schwäche ihrer KlassenkameradInnen aus, um sich selbst in ein besseres Licht zu stellen. Was aber passiert, wenn solche Leitwölfe mal ihre eigene Medizin zu schmecken bekommen? In Vorsicht, wenn die Wölfe kommen wollen Bibi und ihre Freunde Urlaub auf einem Bauernhof machen und benehmen sich schon beim Eintreffen ziemlich daneben. Aber diesmal haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Geschickt inszenieren die gewieften Kinder vor Ort das Verschwinden einer Mitschülerin -und Bibi und ihre Freunde denken, sie seien Schuld. Es dauert natürlich, bis der ganze Schwindel auffliegt. Am Ende haben aber alle ihre Lektion gelernt und können einige geruhsame Ferientage auf dem Land verbringen.

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letzte Aktualisierung: 2020-01-03